Stoppels offener Lebenshof

Unser Traum

Den schon 1994 gegründeten Hof für heilpädagogisches Reiten und Arbeiten mit Pferden und anderen Tieren und all seinen Tieren können und wollen wir nicht mehr alleine erhalten.
Es ist aber viel zu schön und wunderbar hier mit all den zugewandten, lebenserfahrenen Tieren, um alleine in der neoliberalen Wertschöpfungskette unterzugehen. Um finanziell darin nicht unterzugehen, müßte jede von uns noch einen Job machen, um den Hof, die Tiere und uns langfristig über Wasser halten zu  können. Das kennen wir schon, alles ist nur noch Hetze und Stress und fremdbestimmt. Die Zeit, die wir für unsere älterwerdenden Tiere brauchen, ist dann nicht mehr da. Sie ist auch jetzt schon kaum noch da, denn sie wird durch die Reittherapie und die Reitstunden, die wir mit unseren Pferden noch machen können schon verbraucht.

 

Unsere Seelen

Es geht uns aber nicht nur um finanzielle Sicherheit. Auch seelisch gehen wir in dieser Gesellschaft mehr und mehr unter. Wir fühlen von offizieller Seite keinerlei Wertschätzung für unsere Arbeit, sondern sind als selbstständige Kleinunternehrmerinnen Einzelkämpferinnen auf der untersten Sohle der Wirtschaftsgesellschaft. Das alles schluckt sehr viel Energie und Ressourcen. Das möchten wir ändern: wenig Gekauftes konsumieren, viel selber machen, Netzwerke schaffen. Langfristig und ganz konkret: das Haunetal besiedeln! Gleichgesinnte herholen, die freiwerdende Höfe übernehmen, die Landschaft renaturieren, die Steinzeitpolitik hier beenden.

Und: wir glauben und wissen, es gibt mehr Menschen, die einen anderen Traum haben und bewußter leben möchten. Hier - gemeinsam -  auf diesem Hof und Fleckchen Erde können wir einiges verwirklichen. Einen friedlichen Ort schaffen, an dem die gesamte Mitwelt willkommen und sicher ist.

Deswegen bitten wir euch um eure Solidarität

Für uns - Stephie und Marion - heißt das, dass wir uns wünschen, von dem, was wir am liebsten tun, nämlich den ganzen Tag auf dem Hof, in der Natur und für die Tiere und mitten unter ihnen zu arbeiten, leben können.

Im Hier und Jetzt sein, das Tun, was anliegt, der Natur wieder zu ihrem Recht verhelfen, die Tiere versorgen und sie bis zu ihrem Ende zu begleiten, das ist das, was wir tun und wovon wir leben möchten.
Dann haben wir sogar Zeit für euch, Zeit euch die Kühe, die Pferde und anderen Tiere, den Hof, alles vorzustellen. Euch unser Wissen zu vermitteln und von euch zu lernen. Mit euch am Lagerfeuer zu sitzen, den Gemüsegarten halbwegs in Schuss zu halten und euch zu helfen, euren Anteil zu verwirklichen ……