Rückblick auf den veganen Mitbringbrunch

Unser veganer Mitbringbruch am 31.05.2026 war wieder ein voller Erfolg. Mit fast 140 lieben Menschen haben wir den Tag genossen, gelacht und viel zu viel gegessen. 

 

Unsere Tiere haben sich gefreut und waren trotz der vielen Menschen entspannt und teilweise auch extrem kuschelbedürftig. 

 

Es gab so viel leckeres Essen und auch wenn wir es mittlerweile gewohnt sind, ist es jedes Jahr auch für uns immer wieder spannend, wieviel unterschiedliche und superleckere Speisen gezaubert wurden. Nächstes Jahr wünschen wir uns auf den Zetteln mit den Zutaten auch die Kontaktdaten, damit wir an die Rezepte kommen.

 

Das Programm kam auch sehr gut an:

  • Auf zwei Hofführungen haben wir unsere Tiere besucht und den Hof vorgestellt.
  • Die AkTieristen aus Marburg haben T-Shirts, Taschen und sonstige Stoffe bedruckt.
  • Sascha hat am seinem Stand "Jagd im Visier" über die Jagd informiert.
  • Großes Interesse gab es am Stand der Albert-Schweitzer-Stiftung (Ortsgruppe Kassel). Es wurden verschiedene Pflanzenmilchsorten vorgestellt alle konnten probieren.
  • Auch am Lebenstiere-Stand der Initiative Lebenstiere e.V. wurde ausgiebig gestöbert. Dort haben wir über unsere Arbeit informiert und allerlei selbstgestaltete Unikate als Dankeschön für eine Spenden abgegeben. Es wurden Patenschaften abgeschlossen und es wurden unsere Lebenstiere T-Shirts erworben. 
  • Ein Highlight war der Vortrag von Julya zum Jubiläum unseres Vereins - eine Präsentation über 10 Jahre bewegende Rettungen, turbulente Erlebnisse  und der Entwicklung von einer Vision zur Initiative Lebenstiere e.V.   

 

Wir bedanken uns auch an dieser ganz herzlich bei allen Helfer*innen, ohne die dieses Ereignis nie stattfinden könnte. Es wurde tagelang vorbereitet, viel auf- und abgebaut und der Tag mit viel Einsatz begleitet. 

 

Vielen Dank an Alle die gekommen sind und diesen Tag wieder wunderschön haben werden lassen.   

 



Herzlich Willkommen Selina & Furby!

Dieser Einzug war mit vielen Hindernissen verbunden.

 

Die Initiative Lebenstiere bekam eine Anfrage für ein junges Zwergzebu. Der kleine Furby suchte ein neues Zuhause. Seine Herde sollte aufgelöst oder zumindest verkleinert werden und für Furby war die Schlachtung vorgesehen. Seine Mutter hatte ihn verstoßen und er war mit der Flasche aufgezogen worden. Eine engagierte Helferin, die ihr Pferd dort untergebracht hatte, kümmerte sich um Furby und fragte über Umwege nach einem Lebensplatz. Wir sagten zu.

 

Zusätzlich fragten wir beim abgebenden Betrieb, ob es noch eine ältere Zebukuh in der Herde gibt, die ihnen am Herzen liegt und die sie ablösefrei mit auf die Reise zu uns schicken möchten. Die gab es. So bekam Zebukuh Selina auch eine Platzzusage bei uns.

 

Doch kurz vor dem Umzug wurde das Gebiet, wo Furby und Selina wohnten, zum Sperrgebiet erklärt, weil in der Umgebung die Blauzungenkrankheit ausgebrochen war. Die beiden durften also nicht zu uns.

 

Eine Impfung, mit der sie hätten reisen können, war nicht verfügbar. Also hieß es Warten.

 

Doch dann wurde das Sperrgebiet ausgeweitet und unsere Region gehört nun auch dazu.

 

Von Sperrgebiet zu Sperrgebiet ist ein Umzug erlaubt und so konnten die beiden nun auf Stoppels offenem Lebenshof einziehen.

 

Furby hatte obendrein am 21.03. Geburtstag. Er ist jetzt ein Jahr alt! Selina ist möglicherweise tragend, so dass evtl. noch ein Zebukalb geboren wird.

 

Nun sollen sie in Ruhe ankommen. Beide suchen noch liebe Patenmenschen. Interessenten können sich dazu gerne bei der Initiative Lebenstiere melden.

 

Wir freuen uns sehr, dass diese beiden tollen Seelen jetzt bei uns leben.  



Wir haben die Wunschlisten für unsere Bewohner komplett überarbeitet und aktualisiert.

Vielleicht wollt Ihr mal nachschauen? 

 

Unsere Schützlinge, ob klein oder groß, freuen sich über Eure Unterstützung. 

 



Herzlich Willkommen Pedro!

Nach Finjas Tod waren wir natürlich sehr traurig und wirklich fassungslos angesichts Yunas Trauer. Sie war untröstlich und rief immer wieder nach ihrer Freundin. Schon Anfang November war Marion auf Pedro aufmerksam geworden, für den ein neuer Lebensplatz gesucht wurde, weil auch er alleine zurückgeblieben war. Damals hatten wir noch abgesagt, weil ein neues Pony für Finja zu der Zeit einfach zu viel gewesen wäre.


Jetzt aber rief Marion wieder bei Pedros Eigentümerin an. Sie suchte immer noch einen Platz für ihn und dann ging alles rasend schnell.


Montag besuchte Marion Pedro, lernte ihn kennen und innerhalb von 30 Sekunden waren die Beiden ineinander verliebt. Schutzvertrag gemacht, Zugfahrzeug und Anhänger organisiert und nachdem unsere Hufpflegerin ihm dort vor Ort noch schnell die Hufe bearbeitet hatte, stieg er schon am Dienstag ohne Probleme ein. Wir glauben er wusste, dass alles gut wird und er nicht mehr allein sein muss.


Am 22.12.2025 kam er dann bei uns an und es wurde sofort klar, dass das alles eine glückliche Fügung für alle war. Denn Yuna und er verstanden sich auf Anhieb und wir haben einen echten Schatz ergattert. 

 

Wir halten Euch auf dem Laufenden.